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PEEP!

ENTWICKLUNG

 

Wie alles begann

 

Schon in meinen Kindertagen gehörte es für mich zum Leben,wenigstens ab und an irgendwelche Stöcke zu beschnitzen und Tiere oder Fantasiewesen zu kneten.
In meiner Jugend wurde dann der Modellbau für lange Zeit mein wichtigster Lebensinhalt.
Anfang des Jahrtausends wandte ich mich wieder dem figürlichen Arbeiten zu. Zunächst fertigte ich einige Skulpturen aus separat geschnitzten und geschliffenen Körperteilen,die ich dann zusammenfügte und weiter bearbeitete. Die feingeschliffenen Holzfiguren erhielten zum Schluss eine Lackierung von etwa zwei Dutzend Schichten Lack aus Sprühdosen.

Vakunda I

Werkstatt Büste

Werkstatt Kopf

Vakundas

 

So entstanden die „VAKUNDAS“, schwarz glänzende und vogelköpfige Frauengestalten, die zum Teil nicht viel größer sind als Barbiepuppen.
Da das Potenzial des Werkstoffs Holz bezüglich Gestaltung und Stabilität aber begrenzt ist, testete ich in der Folge eine ganz andere Methode zur Herstellung von Skulpturen, die sich mit den Jahren immer weiter entwickelte.
Ich gehe dabei vor wie folgt: Zunächst erstelle ich ein einfaches Drahtskelett aus mehreren vorgebogenen Stücken Draht, die ich zusammenfüge, indem ich sie zwei- bis vieradrig mit Blumendraht umwickle. Das so entstandene Skelett lässt sich dann durch Zurechtbiegen in die gewünschte Haltung bringen.

Körper

 

Um den Körper zu formen modelliere ich nun etwa acht bis zehn Schichten Pappmaschee, eine Mischung aus Papierflocken und Kleister, auf das Drahtskelett. Mit jeder Schicht, die jeweils einige Tage Trockenzeit erfordert, ist die endgültige Gestalt mehr und mehr zu erkennen.
Wenn die Figur die gewünschten Proportionen aufweist und gut durchgetrocknet ist, hülle ich sie in Glasgewebe und bandagiere sie mit Mullbinden, was ihr das Aussehen einer Mumie verleiht. Anschließend streiche ich die Figur satt mit Polyesterharz ein, so das sich die Bandage damit vollsaugt. Mit dem Abbinden des Harzes entsteht eine stabile Hülle, die Grundlage für die weitere Bearbeitung der Figur.
Es folgt der aufwendigste Teil der Arbeit an der Skulptur: Die Gestaltung der Außenhülle, die zunächst geglättet und in Form gebracht wird, durch Spachteln und Raspeln, Spachteln und Feilen,Spachteln und Schleifen und Spachteln und Schleifen….
Je nach Art der entstehenden Figur wird anschließend noch Bekleidung, ein Schuppenkleid oder ähnliches aufmodelliert, was wiederum mit viel Feilen und Schleifen einhergeht.

 

Köpfe

 

Die Köpfe der Skulpturen fertige ich häufig zunächst separat, wozu ich Gesichter oder komplette Köpfe verwende, die ich, mit Hilfe von eigens zu diesem Zweck erstellten Gussformen aus Silikon-Kautschuk, aus Polyesterharz gieße.
Die Gesichter, beziehungsweise Köpfe, können dann je nach Bedarf vervollständigt oder verändert werden, was weit weniger aufwendig ist als es wäre, das Gesicht jedes Mal komplett neu zu modellieren.
Wenn die Gestaltung der Außenhülle der restlichen Figur weitgehend abgeschlossen ist, wird der Kopf endgültig befestigt und der Übergang (Hals) geformt.
Nach Abschluss der plastischen Arbeiten an der Skulptur schleife ich sie nochmals von oben bis unten mit feiner Körnung als Vorbereitung für die folgende Lackierung. Dazu verwende ich Lacke aus Sprühdosen, die in etwa zwölf bis fünfzehn Schichten einmal täglich aufgetragen werden.

 

Figuren

 

In der beschriebenen Weise entstanden in den vergangenen zehn Jahren eine ganze Reihe von Plastiken, von denen die aufrecht stehenden zumeist eine höhe von etwa 70 cm aufweisen. Es gibt weibliche Figuren, stilisierte Tiere und Fabelwesen aus dem Grenzbereich von Comic, Fetisch und Fantasy.

B.TEGELER

In der Werkstatt

WERKSTATT

Drahtskelett

1. Schritt

Ein standardisiertes Skelett aus mehreren Litzen Weidenzaundraht, die mit Blumendraht umwunden werden, wird erstellt und zur Geste der geplanten Figur zurechtgebogen.

Pappmaché Auftrag

2. Schritt

Dann wird das Pappmaché aufgetragen.

Mehr Pappmaché

3. Schritt

Schicht für Schicht entsteht die Figur.

Polyesterhülle

4. Schritt

Nach Abschluss der Pappmaché-Arbeiten (rechts) erhält die Figur eine Hülle aus faserverstärktem Polyester (links).

Bandagen

5. Schritt

Die Figur wird mit Glasgewebe und Mullbinden fest umwickelt und mit Polyesterharz getränkt.

Glätten

6. Schritt

Mehrere Schichten Spachtelmasse werden aufgetragen und jeweils bearbeitet durch Raspeln, Feilen und Schleifen, Schleifen, Schleifen…

Gestalten

7. Schritt

Das Modellieren der Außenhülle erfolgt durch die Verwendung von flüssigen, pastösen und plastischen Kunstharzen, die arbeitsintensiv in Form gebracht werden.

Lackierarbeiten

8. Schritt

Die Figur ist mehrfach mit schwarzem Lack grundiert. Die komplette Lackierung wird ein bis zwei Dutzend Schichten aus Sprühdosen umfassen.

AKTUELLES

VITA

 

 

BURKHARD TEGELER

 

Geboren am 26.11.1964 in Bremen

 

 Ausbildung


1971 Einschulung
1983 Erreichen der Mittleren Reife
1983-1986 Tischlerlehre bei ERNST BACKMANN, Bremen
1987 Erreichen der Fachhochschulreife in Bautechnik Am Schulzentrum an der Alvin-Lonke.Straße
1988 Praktikum bei SAACKE GmbH & C0. KG (Brennerbau)
1988-1995 Studium des Maschinenbaus an der HOCHSCHULE-BREMEN, kein Abschluss

 

 

Künstlerischer Werdegang


 

1993 Praxissemester beim BIAS, Bremer Institut für angewandte Strahltechnik
Seit 2001 Herstellung von Plastiken und Reliefbildern aus Holz, Draht, Pappmaschee und Kunstharzen
2007-2014 Künstlerassistent im Atelier von VOLKER KÜHN in Lilienthal

 

Ausstellungen


2004 Ausstellung „Reise nach Ussulistan“ im KULTURZENTRUM-AUBURG in Wagenfeld
2011 Ausstellung „Plastikwelten“ in der SCHULE 21 in Bremen
2011 Eröffnung des eigenen Ausstellungsraums zuhause
23.06.2013 Teilnahme am KUNSTMARKT-BREMEN, im Kulturzentrum Schlachthof
04.-05.10.2013 Teilnahme am „CENTRUM der KUNST“ im „WALLE-CENTER“ in Bremen
19.10.2013 Ausstellung „PLASTIKWELTEN“ in der „WALLERIE“ im „WALLE-CENTER“ in Bremen
 
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Die Dauerausstellung in meinem Atelier

KONTAKT

Burkhard Tegeler

 

 

Burkhard Tegeler
Pflügerweg 10

28213 Bremen

Tel.: 0421-372007

E-Mail: tegeler@vakunda.de

Ausstellung

 

Ausstellung

 

Im Pflügerweg in Bremen/ Schwachhausen können Sie gerne meine Dauerausstellung und mein Atelier besichtigen.

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Termine über meine öffentlichen Ausstellungen erfahren Sie unter „Aktuelles“.

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